Etappe 19.03.2026

Sehr geehrter Herr Wiederkehr!
Lieber Herr Bundesminister!

Eigentlich wollte ich keine Einträge mehr aus meinem Wandertagebuch auf meine Homepage stellen, weil ich der Meinung war, dass ich mich nur wiederholen würde.

Aber Ihre Ankündigung, die Lateinstunden zugunsten der KI zu kürzen, hat mich veranlasst, Ihnen diese Zeilen zu schreiben. Für mich ist Latein eine wichtige Basis für Allgemeinwissen und weitere Studien – sonst könnte ich Ihnen den Titel meines Buches „MEIN TESTAMENT oder am Elisabethsteig auf dem Weg zur Weltformel“ nicht mit folgenden Worten erklären:

Für mich bedeutet Testament nicht wie üblich „Mein letzter Wille“ sondern ich bezeuge (testare lat.) was ich in meinem Geist (mens lat.) habe.

Trotzdem kann ich mir gut vorstellen, dass Sie ein paar Stunden – Sie streichen den Lateinunterricht ja nicht – an die KI abgeben. Denn die Antwort, die ich am Elisabethsteig manchmal von der KI erhalten habe, kann sich sehen bzw. lesen lassen, insbesondere wenn Sie meine Etappe vom 20.4.2025   lesen.

Ich war heute mit Kurt – er ist übrigens ein wunderbarer Wanderführer am Elisabethsteig – im Val Saisera unterwegs und habe ihm an Hand der „Klangholzbäume“ die nachstehende Gleichung erklären können.

Wir haben auch sehen können, was passiert, wenn man dieses Naturgesetz ohne gewissenhafte Berücksichtigung (religio lat.) der Natur umschreibt (E=mc² bzw. E=hf)

Vielleicht gelingt es Ihnen, im Lehrplan der 8. Schulstufe je Semester eine Stunde Naturphilosophie  einzufügen.  Die Naturphilosophie unterscheidet sich von den Einzelwissenschaften für mich dadurch, dass sie noch Antworten sucht, wo andere Wissenschaften nicht einmal mehr fragen.

Wie Sie sehen, brauchen wir alles:  LATEIN, die KI und die Naturphilosophie.

Vielleicht kreuzen sich unsere Wege einmal am Elisabethsteig, dann freu ich mich. Derzeit ist am Elisabethsteig im wahrsten Sinn des Wortes wieder der Bär los, die Spuren im frischen Schnee waren heute nicht zu übersehen.

Mit ganz lieben Grüßen