Etappe 29.01.2025

Sehr geehrter Herr Kickl!

„Ich vergleiche das immer ein bisserl fast mit dem Auftreten des Buchdrucks oder mit dem Auftreten der Reformation gegen das System des Katholizismus. Plötzlich kommt da jemand daher und sagt, du kannst selber die Bibel lesen, du brauchst nicht einen Pfarrer, der dir das erklärt. Wir übersetzen es dir sogar in die Sprache, die du sprichst. Und ähnlich sehe ich das ………“

Diese Worte haben Sie anlässlich des AUF1-Interviews am 18. September 2023 gesagt und ich hätte sie beinahe als Vorwort für mein Buch „MEIN TESTAMENT“ verwendet, aber erstens will ich mich nicht mit fremden Federn schmücken und zweitens habe ich das Vorwort ohnehin schon im Jahr 2017 geschrieben, wie Sie in der Beilage lesen können.

Ich lege Ihnen die 10 Grundsätze von meinem SOZIALEN NETZWERK ans Herz. Ob sie für Ihre Arbeit hilfreich sind, kann ich nicht beurteilen. In meiner Nachbarschaft zeigen sie jedenfalls Wirkung wie die zahlreichen Übersetzungen in Teil IV meines Buches zeigen. Ich schlage jetzt den Buchdeckel zu und hoffe, dass Sie zu den Menschen gehören, die noch in der Schule gehört haben: „Macht euch einen Begriff davon!“ oder „Endlich hat er es begriffen!“

Ein BEGRIFF ist die Zusammensetzung eines Wortes und des Bildes, das jeder mit diesem Wort verbindet. Solange die Begriffe nicht geklärt werden und jeder ein anderes Bild mit ein und demselben Wort verbindet, solange brauche ich mein Buch nicht zu drucken. Für mich steht das Wort TESTAMENT in erster Linie für die Verbindung der beiden lateinischen Wörter testare lat. = bezeugen und mens lat. = Geist. Wohl nicht umsonst steht in meinem Wandertagebuch vom 4.2.2024, dass Latein jedenfalls auch eine Sprache der letzten Europäerin ist.
Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die weiteren Koalitionsgespräche und vielleicht helfen die Worte von Sepp Forcher ein wenig, als er auf meine Frage über seine gelungene Ehe mit folgenden Worten antwortete: „ I tat manen, man muass sich unhysterisch zåmm rafn.“
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gutes Gelingen und vielleicht kreuzen sich unsere Wege einmal am Elisabethsteig. Ich würde mich nicht wundern, wenn dann zufällig auch der „russische Bär“ über den Weg läuft.
Bis dahin grüßt Sie ganz herzlich heute von einer frisch verschneiten Etappe in der Nähe des Bärengrabens

PS: Damit meine Unterschrift für Sie kein Rätsel aufgibt, schlagen Sie einfach nach bei Elon Musk oder Herr Darmann hilft Ihnen weiter.