Etappe 06.08.2025
Liebe Helga!
Ich danke dir, dass du mich heute bei dieser Etappe am Elisabethsteig begleitest. Am meisten danke ich dir aber für deine Worte, die du mir nach dem Lesen meines Briefes an Bettina vom 29.7.2025 gesagt hast: „ Jetzt verstehe ich deine Gleichung endlich auch.“ Und ich denke, dass es vielen meiner Wegbegleiter so ergehen wird, wenn sie diesen Brief lesen.
Ich wollte nicht so viele Gedanken aus meinem Buch teilen, aber Bettina hat mich eben herausgefordert und jetzt ist es wie es ist. Die wesentlichen Briefe sind ohnehin schon lange für alle in meinem ONLINE Wandertagebuch nachzulesen wie Vorwort, Inhaltsverzeichis und Schlusswort.
Wenn wir heute hier in der Fischeralm auf den Spuren des Bären unterwegs sind, dann kommen mir so viele Geschichten in Erinnerung, seien es die spannenden Erzählungen rund um die Glashütten in Tscherniheim, der Fischer “Schursch“ mit seinen legendären Geschichten oder auch Tati, mit dem wir in diesem Gebiet des öfteren im Wald Holz messen waren. Es ist auch die Gegend, in der die „weiße Gitsch“ einmal überwintert hat.
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Ich betrachte es als eine wunderbare Fügung, dass dies die 24. Etappe ist, die ich auf die Homepage stelle, denn 24 ist für mich die Zahl der Vollendung und das habe ich im Taufbuch an Maxi ausführlich beschrieben.
Wenn es stimmt, dass alles seinen Sinn hat, dann habe ich im Jahr 2016 die folgenden Dankesworte anlässlich 10 Jahre Naturpark Weißensee wohl nicht umsonst geschrieben:
„Wenn im Jahr 2026 der Naturpark Weißensee das 20-jährige Jubiläum feiern wird, und in der Festschrift stehen wird, dass im Naturpark Weißensee ein kleines Häuschen steht, auf dem man verschiedene Gleichungen lesen kann und wenn diese bis dahin jedermann erkennen kann, dann will ich gerne „eine Frau der 1. Stunde“ gewesen sein.
Ob die Bewohner vom Naturpark Weißensee mein Geschenk zum 20 jährigem Jubiläum annehmen werden, kann ich nicht beurteilen.
So schließt sich heute ein ganz besonderer Kreis am Elisabethsteig. Ich danke dir, dass du mich nicht nur heute auf dieser wunderschönen, sondern auch auf den vielen oft sehr schwierigen Etappen begleitet hast. Du gehörst jedenfalls zu den wenigen ganz mutigen Wegbegleitern, dafür bin ich dir unendlich dankbar.
Deine Schwester
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