Etappe 04.01.2024

Sehr geehrter Herr Marschall!

Das Christkind hat mir anstelle des „Menschenverstehers“ Ihr Buch unter meinem Christbaum gelegt. Es zeigt, dass das Christkind noch an Wunder glaubt. Dass Wunder heutzutage anders ausschauen als vor 2000 Jahren liegt in der Natur der Sache.

Ich habe mich über „Die Geografie der Zukunft“ riesig gefreut, zumal im Kapitel 9, Seite 272 folgende Zeilen zu lesen waren:

Der französische Philosoph Raymond Aron erkannte schon damals das größte Problem: „Ohne eine Revolution im Herzen des Menschen und im Wesen der Staaten – welches Wunder könnte den interplanetaren Raum vor militärischer Nutzung bewahren?“

Da sind mir meine 10 Grundsätze eingefallen und es wird wohl seinen Sinn haben, warum gerade mein ehemaliger Nachbar Vidya aus Indien die 10 Grundsätze von meinem Sozialen Netzwerk Im Sein (SNIS®) in die englische Sprache übersetzt hat:

SNIS® is a view of life that touches the heart of people.

SNIS® units all people, who respect and demand the following principles :

    1. They recognize the neighborhood as something special, have an open attitude towards others and live together in mutual understanding.
    2. They look for alternatives to a noticeable retreat into an imaginary world.
    3. They assume responsibility for other people.
    4. They have a responsible attitude to nature and the environment.
    5. They are committed to the care and maintenance of nature and the cultural
      landscape.
    6. They encourage the interaction of diverse cultures, arts, agriculture and
      commerce.
    7. They strive to ensure production of the highest quality, declaring all materials used and set aside a portion of their income for social purposes.
    8. They are socially engaged beyond all boundaries of political parties and religious beliefs.
    9. They are committed to the education of people of all ages.
    10. They are ready for achievement of the before mentioned objectives, to make substantial contributions in their daily life.

Ich weiß, dass Ethik nicht nur in diesen geographischen Breiten ein Fremdwort geworden ist, ganz zu schweigen von einer Ethik in der Geografie der Zukunft. Trotzdem danke ich Ihnen für dieses hervorragende Buch und vielleicht geschehen doch noch Wunder, es muss ja nicht unbedingt zu Weihnachten sein.

Ich bin mir sicher, dass mein Brief Herrn Musk nicht erreicht hat, zumal ich nicht auf diesen sozialen Medien vertreten bin. Sie haben mich aber durch die Beschreibung der TELEPORTATION in Ihrem Buch auf die Idee gebracht, den beigeschlossenen Brief nochmals zu versenden. Selbst wenn der Brief in diesem Verfahren so zerstückelt wird, dass nur eine Kopie übrig bleibt, ist das kein Problem. Zumindest die Kopie davon wird jedenfalls schon am Mars sein, wenn Herr Musk dort jemals auftreffen sollte.

Ich würde mich freuen, wenn sich unsere Wege einmal am Elisabethsteig kreuzen, dieser Weg hat jedenfalls auch „in der Geografie der Zukunft“ seinen Platz. Was mein Cafe zum klaren Geist betrifft, bleibe ich auf der Erde, denn die Gravitationskonstante ist für mein Cafe ein MUSS.

Wie ich heute an den Spuren feststellen konnte, ist am Elisabethsteig schon wieder der Bär los. Es wundert mich nicht, dass er bei diesen Temperaturen in seinem Winterschlaf gestört wird.